Geschichte

Die sanfte Landschaft mit dem milden mediterranen Klima ermöglichte ein sicheres und behagliches Leben. Sie war dafür geeignet, eine Ortschaft zu gründen. In dieser Region gibt es zahlreiche Spuren der Anwesenheit von Menschen während der vergangenen Jahrhunderte (Scherben von Töpferwaren, Amphoren, Dachziegeln, Münzen, Grabstätten, Grabspenden, Grabdenkmäler, Teile der Steinsarkophage usw.). Den aufgeführten Funden nach sieht es so aus, als ob in dieser Region besonders in der Antike und Spätantike ein reges Leben herrschte. Die ältesten Unterlagen über das Gebiet um Rogoznica verdanken wir dem griechischen Seefahrer aus der ersten Hälfte der 4. Jahrhunderts vor Christus. Den Beschreibungen von Skylax aus Krayanda bewohnten zwei Illyrische Stämme die Küste zwischen den Flüssen Krka und Cetina: im Norden dieser Küstenlinie, auf einer Halbinsel, welche angeblich ein wenig kleiner als Peloponnes war, lebten die barbarischen Hili in der Stadt und im Hafen Heraclea. Seinen Beschreibungen nach wurde bestätigt, dass die Hili die Halbinsel Bosiljina bewohnten, weswegen diese Halbinsel auch die Hili Halbinsel genannt wird. Historiker vertreten die Meinung, dass die Hili ein Dorer Stamm waren, welcher, nachdem er aus Syrakus übersiedelte, Issa gründete, aber auch die Stadt Heraclea, welche sich irgendwo auf dem Rogoznica Gebiet befand, besiedelte. Während des Teuta Krieges fielen sie unter die Herrschaft der Illyrer, was auch ein Grabstein aus dieser Zeit, 1968 in Stupin entdeckt, bestätigt. Er wird im Museum der Stadt Šibenik aufbewahrt und zeigt die Illyrer-Hili. Es wird angenommen, dass sich in der Bucht Stupeina die versunkene Illyrische Stadt befindet und eine der Spuren aus dieser Zeit ist die prähistorische Ruine ˝Stupinska glavica˝ mit den Scherben von Töpferwaren.

Übrigens, die Lage der Stadt Heraclea, welche ihre eigenen Münzen prägte, ist immer noch umstritten und kann nur durch neue Beweise ermittelt werden. Dennoch, einige Archäologen sind überzeugt, dass sich Heraclea, wegen des idealen Ankerplatzes für Handelsschiffe, tatsächlich auf dem Gebiet von Rogoznica befand.